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Pressemitteilung : Asyl in Dresden

Pressemitteilung der Stadt Dresden

 

Asyl in Dresden
Aktuelle Informationen

Das Grundrecht auf Asyl ist eines der zentralen Merkmale unseres
demokratischen Rechtsstaates. Alle deutschen Kommunen haben die
gesetzliche Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft der Flüchtlinge
Sorge zu tragen. Auch die Landeshauptstadt Dresden steht in der
Verantwortung, einen Beitrag für die Unterbringung und Betreuung dieser
Menschen zu leisten.

Wie viele Ankünfte gibt es in dieser Woche?

In der 28. Kalenderwoche weist die Landesdirektion Sachsen keine Personen
an die Landeshauptstadt Dresden zu. In der vergangenen, der 27.
Kalenderwoche hat die Landesdirektion Sachsen 35 Personen an die
Landeshauptstadt Dresden zugewiesen. Die Landesdirektion Sachsen hatte für
die 27. Kalenderwoche ursprünglich 39 Personen zur Zuweisung an die
Landeshauptstadt Dresden angekündigt, jedoch am 6. Juli 2016 für vier
Personen die Zuweisung zurückgezogen.

Wie ist die Entwicklung seit Anfang 2016?

Seit 1. Januar 2016 bis einschließlich der 28. Kalenderwoche hat die
Landesdirektion Sachsen insgesamt 1.328 Personen an die Stadt Dresden zur
Unterbringung zugewiesen. Die Menschen stammen schwerpunktmäßig aus Syrien
(482 Personen), Afghanistan (307 Personen) und dem Irak (121 Personen).
Sie sind in Übergangswohnheimen und Interimsunterkünften sowie in
Gewährleistungswohnungen innerhalb des Stadtgebietes untergebracht.

Integration gelingt am besten über den Einstieg in Arbeit. Wie viele
Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge gibt es aktuell, die sich in der
Zuständigkeit der Landeshauptstadt Dresden befinden?
Die Landeshauptstadt Dresden hat aktuell insgesamt 43 Maßnahmen mit
zusammen 422 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge geschaffen. Träger der
Maßnahmen sind u. a. das Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk
Dresden e. V. , Diakonische Werk – Stadtmission Dresden, Jugend Arbeit
Bildung e. V., Gemeinnützige Gesellschaft Striesen Pentacon e. V. ,
Arbeiterwohlfahrt Sachsen und andere Vereine. Die Tätigkeitsbereiche sind
vielfältig, wie zum Beispiel Möbeldiensthelfer beim Sozialen Möbeldienst,
Erhaltung und Pflege von Außenanlagen, Reparatur und Werterhaltung an
Gegenständen im öffentlichen Bereich, gemeinnützige Tätigkeiten auf
Friedhöfen in Dresden, unterstützende Dolmetschertätigkeiten, Umweltschutz
und Umweltpflege sowie Vor und Nachbereitung von Ausstellungen.

Wie können Bürger helfen?

Direkte Spenden für Flüchtlinge sind bei der Stadt unter einem
Sonderspendenkonto möglich. Auf Grundlage eines Beschlusses des
Bundesministeriums der Finanzen wird für Spenden auf diese Sonderkonten
der vereinfachte Zuwendungsnachweis anerkannt. Spender können ihre Spende
so gegenüber der Steuerbehörde mit dem Einzahlungsbeleg der Bank
nachweisen.

Das Sonderspendenkonto lautet:

Empfänger:              Landeshauptstadt Dresden
IBAN:                   DE62 8505 0300 0225 7573 70
BIC:                    OSDDDE81XXX
Verwendungszweck:       Spende für Flüchtlinge
oder
Spende für Flüchtlingskinder

Das Sozialamt und Jugendamt nutzen die eingegangenen Spenden für
Wörterbücher, Kleidung, Rucksäcke und Spielsachen.

Weitere Informationen rund um Möglichkeiten für Hilfe und Engagement gibt
es im Internet unter www.dresden.de/asyl.

Wo kann sich der Bürger informieren?

Landeshauptstadt Dresden
Info-Telefon-Asyl: (0351) 4 88 11 77
E-Mail: asyl@dresden.de
Internet: www.dresden.de/asyl

Die Landeshauptstadt Dresden informiert hier über Hilfe und Engagement,
Unterbringung, Beschäftigung, Planungen der Stadt und beantwortet die
häufigsten Fragen. Hier sind auch aktuelle Statements und Interviews zu
finden und Nachrichten zu Asyl und Toleranz sowie zu Veranstaltungen zum
Thema. Außerdem gibt es hier ein Kontaktformular zur Meldung von
Immobilien und Gebäuden, bebaut oder unbebaut, Sammelunterkunft oder
Gewerbeobjekt sowie Wohnungen.

Land Sachsen
Internet: www.asylinfo.sachsen.de

Auf dem offiziellen Portal informiert der Freistaat über aktuelle Zahlen
zur Flüchtlingssituation, Maßnahmen und Planungen bei der Aufnahme und
Unterbringung sowie über die Integration der Asylberechtigten. Das Portal
beantwortet wichtige Fragen der Bevölkerung, beispielsweise zur Herkunft
der Asylsuchenden, fasst Möglichkeiten und Ansprechpartner für
Unterstützung durch Spenden, Ehrenamt oder Unterkunft zusammen und gibt
einen Überblick über Themen wie Beschäftigungsmöglichkeiten und den
Hochschulzugang.

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