Tanzdemo 23.06.2018 in Dresden

„Rebellisch, Solidarisch, Selbstorganisiert“ –

Tanzdemo durch Dresden Löbtau

Bereits im letztem Jahr gab es von der Löbtauer Nachbarschaft eine Tanzdemo. Diese hatte das Motto „Los gehts“ und sollte die Nachbarschaft aktivieren, aktiver und aufmerksamer im Löbtauer Alltag zu werden. Dieses Jahr lautete das Motto „Dran bleiben“. Die Menschen sollten durch diese Tanzdemo ermutigt werden, auch weiterhin an wichtigen Themen die den Stadtteil betreffen dran zu bleiben. Bereits im Vorfeld wurden Plakate mit dem Aufruf zur Tanzdemo von Gegner*innen dieser Veranstaltung beschmiert und unkenntlich gemacht. Dies machte noch einmal deutlich, wie wichtig es ist aktiv zu werden bzw. es zu bleiben.

So versammelten sich am Samstag gegen 15:30 Uhr etwa 150 Menschen am Bahnhof Mitte für die “ Dran bleiben“ – Tanzdemo durch Dresden Löbtau. Trotz starkem Regen startete der Demonstrationszug und lief dann durch den Dresdner Stadtteil Friedrichstadt und anschließend weiter durch Dresden Löbtau.

Ca.150 Menschen nahmen bei der Tanzdemo am Samstag teil.

Die erste Zwischenkundgebung gab es auf der Kesselsdorfer Straße vor dem Lokalen bekannten „Thor Steinar“ Laden. Dort gab es nicht nur Musik auf die Ohren der Demoteilnehmer*innen und Anwohner*innen, sondern auch Redebeiträge. In diesen wurde über die Wohnungsnot in Dresden, die extremen Rechten Strukturen im Stadtteil und über Selbstorganisierter Kieze berichtete.

Anschließend lief die Tanzdemo auf Grund des schlechtem Wetters und der (wie so oft in letzter Zeit) zu geringen Teilnehmer*innen Zahl, verkürzt weiter durch die Dresdner Stadtteile Löbtau und Cotta. Am „WUMS“ vorbei ging es weiter zum „Rosenwerk“. Hier endete offiziell die Demonstration gegen 21 Uhr.

Starker Regen begleitet die Tanzdemo.

Kurz vor Schluss gab es leider noch einen tätlichen Angriff auf einen Pressevertreter von einem Anwohner. Die Polizei nahm die Personalien des Täters auf. Während dieser Maßnahme warteten die Teilnehmer*innen der Demonstration solidarisch auf den betroffenem Pressevertreter.

Die überwiegende Reaktion der Anwohner*innen und Passanten*innen war jedoch positiv. Es wurden viele Flyer verteilt und viele Gespräche geführt. Die Tanzdemo wurde von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen organisiert. 

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