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31. Haspa Marathon – Elite Läufer

31. Haspa Marathon

31. Haspa Marathon

Um Punkt 9 Uhr ist der Startschuss für den 31. Haspa Marathon an den Messehallen gefallen. Mehr als 16.000 Läufer haben sich dem 31. Haspa-Marathon, der auf 42,195 Kilometern durch die schönsten Straßen Hamburgs führt, gestellt. Dazu kamen noch rund 6000 Staffel-Läufer.

 

Den 31. Haspa Marathon konnte der Favorit und derzeitige Weltranglistenerste Tesfaye Abera aus Äthiopien für sich entscheiden. Er lief nach 2:06:58 Stunden vor Philemon Rono aus Kenia (2:07:20) und dessen Landsmann Josphat Kiprono (2:10:44) durch den Zieleinlauf nahe der Messehallen.

Der 24 Jahre alte Abera verfehlte allerdings sowohl seine Jahresweltbestleistung von 2:04:24 Stunden als auch den drei Jahre alten Streckenrekord von Eliud Kipchoge aus Kenia (2:05:30) deutlich. Für seinen Erfolg erhält er eine Siegprämie in Höhe von 25.000 Euro.

Meselech Melkamu die Siegerin des 31. Haspa Marathon

Ebenso wie die beste Frau im Marathon: Meselech Melkamu aus Äthiopien knackte den derzeitigen Streckenrekord bei den Frauen und lief nach 2:21:54 Stunden ins Ziel. Die bisherige Bestzeit lag seit 2012 bei 2:24:12 Stunden und wurde von der äthiopischen Langstreckenläuferin Netsanet Achamo aufgestellt.

Anja Scherl wurde sensationell Dritte

Deutschlands beste Hobbyläuferin Anja Scherl wurde sensationell Dritte. Sie pulverisierte in 2:27:50 Stunden ihre bisherige Bestzeit um mehr als acht Minuten und erfüllte damit die Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für die Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (2:30:30).

Die Hamburgerin Mona Stockhecke

Die gebürtige Hamburgerin Mona Stockhecke verpasste zwar die deutsche Rio-Norm, steigerte dafür aber bei ihrem ersten Marathon seit 2013 als Zehnte die persönliche Bestleistung auf 2:33:43 Stunden.

Bester Deutscher wurde Julian Flügel (Regensburg) als 21. in 2:17:10. Er hat sein Ticket zu den Olympischen Spielen in Rio schon in der Tasche.

Der Äthiopier Yekeber Bayabel ist beim Hamburg-Marathon kurz vor dem Ziel zusammengebrochen. „Bis der Notarztwagen kam übernahm ein Anwohner, selbst Arzt, die Erstversorgung“, sagte ein Veranstaltungs-Sprecher. Anschließend sei Bayabel im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) versorgt worden. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ in ihrer Online-Ausgabe darüber berichtet. Der Zustand des Athleten sei stabil, sagte der Sprecher. Vier weitere Läufer mussten während des Marathons notärztlich versorgt werden.

Ein weiterer Bericht und Fotos der Breitensportler wird am Montag veröffentlicht.

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