Heiko Maas in Dresden

 

Heiko Maas (SPD) zu Gast in Dresden und die Gegenproteste der rechtsextremen Wellenlänge und der AfD

Heute, an einem Montag, gab es in Dresden einen Vortrag vom Justizminister Heiko Maas in Dresden.
Natürlich wurde dagegen mobilisiert: die rechtsextreme Wellenlänge, PEGIDA und die AfD mobilisierten zu einer Gegenveranstaltung.
Auch die Mahnwache war vor Ort, zog jedoch eine räumliche Trennung.

Die AFD, Wellenlänge und Pegida Teilnehmer bei der Anreise von Heiko Maas
Die AFD, Wellenlänge und Pegida Teilnehmer bei der Anreise von Heiko Maas

Die Jusos und die Linksjugend.solid meldeten ebenfalls eine Veranstaltung gegen rechte Hetze an. Zu dieser kamen lediglich 30-50 Menschen.

Die andere Veranstaltung kam auf 500-800 Menschen, teilweise waren vorbestrafte Neonazis und Besucher des Rechtsrock-Konzertes in Themar vor Ort. Vor allem waren jedoch die Rentner und Rentnerinnen aggressiv und griffen auch die eingesetzten Polizist*innen verbal und körperlich an. Ein*e Teilnehmer*in lief sogar die ganze Zeit voll vermummt über den Platz. Auf Nachfrage der Beamt*innen vor Ort sei er nur ein „interessierter Zuschauer“.

Laut eigener Aussage ist dieser Mensch ein Rassist
Laut eigener Aussage ist dieser Mensch ein Nazi und ein Rassist

Von der Bühne schallte die gewohnte Hetze, die diesen Montag auch die Amadeu Antonio Stiftung traf. Diese wurden als neue Stasi bezeichnet.

Die Menge wartete sehnsüchtig auf Heiko Maas und lief so den ganzen Nachmittag zwischen Kundgebung und Eingang zur BallsportArena hin und her. Als sie dann anfingen auf die Straße zu gehen, drohte die Polizei mit der Auflösung der Kundgebung.

Der "Sachsensturm" ist auch vor Ort gewesen
Der „Sachsensturm“ ist auch vor Ort gewesen

Am Ende der Veranstaltung sammelte sich der Mob vor der BallsportArena und pöbelte die Besucher*innen des Vortrages sowie die Pressevertreter*innen an. Es kam auch zu Bedrohungen und massiver Beleidigung gegen ein*e Vertreter*in der Versammlungsbehörde.

Als Heiko Maas ungesehen abreisen konnte, lies der Mob seine aufgestaute Wut freien Lauf. So wurde unter anderem gesagt, dass Hitler nicht so ein „Schlappschwanz“ und viel mutiger gewesen ist.

Hier noch einige Eindrücke von den Versammlungen

 

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