Montags in Dresden, Pegida und Gegendemo

Montags in Dresden Pegida und Gegendemo:

Wie jede Woche trafen sich auch heute wieder die selbst ernannten Abenlandretter*innen von Pegida um über Eier, Dieselmotoren und Schulden zu sprechen. Natürlich durften auch die Geflüchteten und der Innenminister nicht fehlen. Letzterer hielt heute Abend in Dresden einen Vortrag über die Sicherheit in Deutschland.

Auch der Gegenprotest von Nationalismus raus aus den Köpfen fehlte an diesem sonnigen Montag nicht. Mit Transparenten, die eine Länge von mindestens 40 Metern erreichte, äußerten sie ihren Unmut.

Nationalismus raus aus den Köpfen demonstriert in Dresden gegen Pegida
Nationalismus raus aus den Köpfen demonstriert in Dresden gegen Pegida

Die PEGIDA-Teilnehmer*innen waren heute besonders aggressiv gestimmt: es wurde am Transparent gezerrt, Pressevertreter*innen beleidigt und Polizist*innen und ein*e Gegendemonstrant*in tätlich angegriffen.

Eine Gegendemonstrantin wurde von einem Pegida Teilnehmer tätig angegangen
Eine Gegendemonstrantin wurde von einem Pegi Teilnehmer tätlich angegriffen

Die sächsischen Beamt*innen nahmen die ID eines Mannes auf, der auf seinem Schild die Freilassung von Holocaustleugner Horst Mahler forderte. Deswegen versuchten die restlichen Teilnehmer*innen, PEGIDA war zu der Zeit beim Spazieren, die Polizei daran zu hindern. Sie wurden unter anderem als „Schweine“ bezeichnet. Dafür griffen andere Beamt*innen nicht ein, als ein anderer Mensch tätlich angegriffen wurde.

Ein Pegida Teilnehmer fordert Freiheit für den Holocaust Leugner Horst Maler
Ein Pegi Teilnehmer fordert Freiheit für den Holocaust Leugner Horst Mahler

Das Highlight beim Gegenprotest war eine eigens aus Göttingen angereiste Band namens Trykka, die extra gegen PEGIDA ein Lied komponiert hatten.

Die Band spielte einige Songs bei der Demonstration von Nationalismus raus aus den Köpfen
Die Band Trykka spielte einige Songs bei der Demonstration von Nationalismus raus aus den Köpfen

Laut Augenzeug*innen gab es heute wieder versuchte Störungen bei dem Vortrag de Maizières. Die Polizei war mit
Unterstützung des BKA vor Ort und versuchte Störungen zu vermeiden. Trotzdem durfte die Dresden-typische Pöbelei nicht fehlen.

 

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