Global Marijuana March 2018 in Dresden

„Global Marijuana March 2018“ in Dresden 

In Dresden fand heute zum 5. mal der „Global Marijuana March 2018“ statt. 

Unter dem Motto: „Gesundheit statt Strafverfolgung“ fanden in 21 deutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen für die Legalisierung von Cannabis statt. Dresden beteiligte sich zum 5. Mal an dem weltweiten Aktionstag. 

Gegen 14:00 Uhr trafen sich heute mehrere hundert Menschen jeden Alters auf dem Postplatz, um für die Legalisierung von Cannabis zu demonstrieren. Während der Eröffnung und den Redebeiträgen konnten auf dem Platz weitere Plakate kreativ gestaltet werden. Anschließend zog der bunte Demonstrationszug gutgelaunt und laut durch die Dresdner Innenstadt und Neustadt. Die Abschlusskundgebung wurde am Alaunpark gehalten. Die Teilnehmer*innen konnten anschließend entspannt den Aktionstag mit Musik ausklingen lassen. 

Die Demonstration bekam auf ihrer Route immer mehr Zulauf und soll nach Angaben von  „Radio Dresden“ am Ende bis zu 1000 Teilnehmer*innen gehabt haben. 

„Global Marijuana March“ 

Die Legalisierung von Cannabis und die Entkriminalisierung des Konsums ist international immer wieder ein Thema. Auf Grund dessen startet der „Global Marijuana March“ erstmals im Jahre 1999 in den USA. Seit dem gehen am ersten Samstag im Mai weltweit Menschen auf die Straße, um diese Thematik weiter in der Gesellschaft zu verbreiten. Ebenfalls soll durch diesen Aktionstag die Politik zum Handeln angeregt werden. 

Viele junge Menschen auf der Straße beim GMM2018 in Dresden

Entwurf „Cannabis-Kontrollgesetz“ im Deutschem Bundestag 

In Deutschland wirbt insbesondere die Partei: „Bündnis 90, Die Grünen“ mit ihrem „Cannabis-Kontrollgesetz“ für eine neu ausgerichtet Drogenpolitik. Die vielfach repressive Drogenpolitik sowie die Drogenprohibition seien ein Teil des Problems und behinderen in Deutschland effektive Hilfsangebote. Mit dem „Cannabis – Kontrollgesetz“ soll ein überwachtes System für den Anbau, Handel sowie die Abgabe von Cannabis geschaffen werden. Durch eine Entkriminalisierung, würde die Strafverfolgungsbehörde entlastet werden und der Schwarzmarkt „austrocknen“. Somit würde der Jugendschutz, sowie der Verbraucherschutz und die Suchtprävention effektiver greifen. 

Ein Entwurf des  „Cannabis -Kontrollgesetzes“ wurde bereits im Juni 2017 von der Grünen-Fraktion mit Unterstützung von der Linksfraktion in den Deutschen Bundestag eingebracht. Mit der Mehrheit von Union und SPD wurde der Entwurf abgelehnt.

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