Asylunterkunft bezogen

Die Asylunterkunft im ehemaligen Hotel „Prinz Eugen“ in Dresden-Laubegast ist am Mittwochabend von den ersten Menschen bezogen worden. Nahe des Hauses, am Kronstädter Platz, setzten am Abend rund 150 Menschen mit einer Kundgebung samt Demo ein friedliches Zeichen und begrüßten die Geflüchteten

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Eingang zur Unterkunft. Betrieben von den Johannitern
Eingang zur Unterkunft. Betrieben von den Johannitern

Trotz der Anwesenheit einiger weniger besorgter Bürger, die sich über die Demonstration verächtlich zeigten, und unter anderem die Kopf ab Geste Richtung Demonstration machte blieb, die Situation ruhig. Die Demonstration verlief friedlich, als sie an dem ehemaligen Hotel vorbei gekommen sind, begrüßten sie die Geflüchteten und winkten Ihnen zu welches von den neuen Bewohner auch direkt beantwortet wurde.

Die Demonstranten winkten den Bewohnern in der Asylunterkunft zu, welche dies auch erwiderten.
Die Demonstranten winkten den Bewohnern in der Asylunterkunft zu, welche dies auch erwiderten.

Ein Teil der Anwohner läuft seit Monaten Hand in Hand mit Rechtsextremen Sturm gegen die Unterkunft. Erst vorige Woche wurde beim Tag der offenen Tür versucht, mehrere Zimmer unter Wasser zu setzen. Die Polizei ermittelt. Wochenlang wird schon gegen die Unterkunft protestiert. Heute hielten sich die besorgten Bürger jedoch zurück. Auf ihrer Facebook Seite kommentierten sie die Anreise jedoch wie folgt :

„Zeigst du dich demütig, wird der Feind überheblich. Fliehe, um ihn zu ermüden. Stifte Verwirrung. Greife an, wenn der Feind unvorbereitet ist und bewege dich, wenn er es nicht erwartet.“ – Sunzi aus „Die Kunst des Krieges“

Haltet stand, wehrhafte Insulaner, wir sind heute mehr als das. Gebt Stadt und Land nicht, was sie provozieren wollen um ihre menschenverachtende Politik schönzureden.

Viele schauen auf Laubegast und wie die Reaktion auf die rechtswidrige Befüllung sein wird. Wir haben viele Protestgruppen inspiriert und ich glaube, das auch jene hoffen, dass wir heute hier echte Größe zeigen.

Wir sind sicherlich nicht das Willkommensbündnis, aber wir werden ganz sicher das Verabschiedungsbündnis sein.

 

In dieser Woche nimmt die Stadt Dresden nach eigenen Angaben 49 Flüchtlinge auf. In der Vorwoche wurden der Stadt vom Land Sachsen keine Asylsuchenden zur Einquartierung zugeteilt.

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