Demos zum Pegida Geburtstag

Am Sonntag und Montag probieren es die Dresdner erneut. Es sind 13 Versammlungen  angezeigt, auf denen gegen das islam- und fremdenfeindliche Bündnis demonstriert und Stellung für ein buntes und weltoffenes Dresden genommen werden soll. 

 

Da am Montag schon alle größeren Plätze in der Innenstadt durch Gegendemonstrationen belegt sind, wurde die PEGIDA-Kundgebung bereits am Sonntag 12 Uhr auf dem Theaterplatz verschoben. Daher ruft der Studentenrat der HTW Dresden zu einer Demo ab 11 Uhr am Friedrich-List-Platz bis zum Hotel  Kempinski auf.

Das Anti-PEGIDA-Bündnis Nope will ab 10.30 Uhr vom Wiener Platz bis zum Theaterplatz ziehen und dort Pegida ihre Meinung sagen.

Weiterhin Demonstrationen für Montag angezeigt

Am Montag ziehen ab 16 Uhr unter dem Label „Herz statt Hetze“ PEGIDA-Gegner sowohl vom Bahnhof Neustadt als auch der TU zum Pirnaischen Platz.

Von dort wollen beide Züge zusammen zum Postplatz, wo ein Konzert mit der Band Ansa stattfindet. Eine Demo zur Abschlusskundgebung am Theaterplatz und ein Abzug in Richtung Neustadt sind ebenfalls geplant.

Außerdem lädt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44) ab 17 Uhr zu einem Bürgerfest auf dem Neumarkt.

 

 

Demonstration am Montag gegen Pegida und für ein Weltoffenes Dresden von Herz statt Hetze
Demonstration am Montag gegen Pegida und für ein Weltoffenes Dresden von Herz statt Hetze

Die Versammlungsbehörde scheint aus dem 03. Oktober nichts gelernt zu haben

Laut der Facebook Seite DD Versammlungsbehörde Watch wurden schon für Sonntag einige Gegendemonstrationen weg beauflagt :

Die Versammlungsbehörde hat nichts Eiligeres zu tun, als diese „Meinungsäußerung“ vor jeglichem Gegenprotest abzuschirmen. Studenten der HTW, Gruppen, Einzelpersonen – sie alle haben versucht, einen Gegenprotest in Sicht- und Hörweite der Versammlung anzuzeigen. Die einen sind wegbeauflagt, die anderen warten noch auf Antwort.

Inzwischen ist die Rede von einer Sicherheitszone, die eingerichtet werden soll. Erinnert sich noch jemand an den 03.10.? Da gab es die Sicherheitszone auch. Trotzdem durften Anhänger*innen (hier macht das Gendern immer viel Freude) von Pegida in Versammlungsstärke unbehelligt von Polizei und Behörde pöbeln und Göbbelszitate durch die Gegend tragen.

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