Demonstration gegen Merkel muss weg Kundgebung in Hamburg

Lautstarke Demonstration gegen Merkel muss weg Kundgebung am Hamburger Hauptbahnhof

In Hamburg haben am Montag Abend erneut ca. 1500 Gegendemonstranten gegen eine Kundgebung unter dem Motto „Merkel muss weg“ am Hauptbahnhof demonstriert. An der Merkel muss weg Kundgebung haben ca. 200 Personen teilgenommen. Auf Plakaten forderten sie einen „Politikwechsel“. Inhaltlich gab es auch diesen Montag nicht viel neues. Die Gegendemonstranten wurden beleidigt. Sich über die Politik von Angela Merkel beschwert und ein Scholz würde es nicht besser machen.

Transparent bei der Gegendemonstration in Hamburg
Transparent bei der Gegendemonstration in Hamburg

Lautstarker Gegenprotest

Auf der anderen Seite, getrennt von Hamburger Gattern, versammelten sich bis zu 1500 Gegendemonstranten, von denen einige zuvor vom Gänsemarkt durch die Innenstadt zum Hauptbahnhof gezogen waren. Lautstark mit Trillerpfeifen und Megafon demonstrierten sie gegen rechte Hetze und Ausländerfeindlichkeit. Neben den üblichen Plakaten und Transparenten waren auch wieder ältere Hamburger mit Schildern „Omas gegen rechts“ vor Ort.

Die "Omas gegen Rechts" waren auch diesen Montag wieder bei der Gegendemonstration
Die „Omas gegen Rechts“ waren auch diesen Montag wieder bei der Gegendemonstration

Auch die anliegenden Theatereinrichtungen hatten eine klare Meinung zu der Kundgebung „Merkel muss weg“ am Heidi-Kabel-Platz „Keen Platz för Nazis“, hieß es auf einem Banner am Ohnsorg-Theater, das für plattdeutsche Inszenierungen bekannt ist. Auch das Schauspielhaus zeigte ein entsprechendes Banner.

Das Ohnsorg Theater zeigt was es von der Merkel muss weg Kundgebung vor Ihrer Tür hält
Das Ohnsorg Theater zeigt was es von der Merkel muss weg Kundgebung vor Ihrer Tür hält

Der Abend verlief friedlich

Rund um den Hauptbahnhof kam der Verkehr teilweise zum Erliegen. Einige Straßen wurden vorübergehend gesperrt. Der Regional- und Fernverkehr war nicht betroffen. Gegen 20 Uhr wurde die Anti-Merkel-Kundgebung beendet. Die Teilnehmer reisten laut Polizei geschlossen ab. Die Sicherheitskräfte hielten beide Seiten auf Distanz. Es blieb bei verbalen Attacken, zu Zwischenfällen kam es laut Polizei nicht.

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