40.000 Menschen mit Unteilbar in Dresden

Das Bündnis „Unteilbar“ rief eine Woche vor den Landtagswahlen in Sachsen zu einer Großdemonstration nach Dresden auf.

Aus Berlin kamen mit einem Sonderzug über 1.500 Menschen, die dann lautstark zum Altmarkt zogen.

Bis zu 40.000 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland zogen friedlich durch die Dresdner Innenstadt vom Altmarkt über die Carola- und Albertbrücke zur Cockerwiese. Dabei ging es unter anderem um Inklusion, Feminismus, Klimagerechtigkeit und grenzenlose Solidarität. Jedes Thema lief dabei in einem eigenen Block mit Lautsprecherwagen und inhaltlich passenden Redebeiträgen in der Demonstration.

Immer wieder bekamen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, einen Teil des Demonstrationszuges zu grüßen. So waren beispielsweise beide Brücken mit Menschen gefüllt und während die Demonstrationsspitze an der Cockerwiese ankamen, passierte das Ende gerade erst den Pirnaischen Platz.

Auch die Parteien unterstützten die Sache. Nur die rechten Parteien und die CDU blieben der Unteilbar-Demonstration fern.

An dem leer stehenden Hochhaus auf dem Pirnaischen Platz gab es einen Bannerdrop. Die Polizei folgte den Menschen mit einigen Problemen in das Haus, setzte sie fest und nahmen ihre Personalien auf. Kurz danach folgte ohne weitere Probleme ein weiterer Bannerdrop auf der Carolabrücke.

„Wir machen Dresden zur Hauptstadt des Widerstandes gegen die Rechtsextreme und gegen die AfD. Die Zukunft gehört der Offenheit und Vielfalt, Demokratie und Solidarität“ Christoph Bautz von Campact e.V. auf der Auftaktkundgebung.

Am Abend erwartete die Teilnehmer*innen auf der Cockerwiese noch ein Konzert. Dort spielten unter anderem die Band Silbermond, Banda Internationale, Sebastian Krumbiegel, Max Herre und viele weitere.

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