Demonstration gegen den AFD Parteitag in Hamburg

Am Freitagabend ist die Hamburger AfD mal wieder zu einem Landesparteitag in Hamburg Dulsberg zusammen gekommen. Der Parteitag fand in der Aula der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation (bmk) statt. Doch dies blieb nicht unwidersprochen!

Vor der Berufsschule demonstrierten mehrere hundert Menschen gegen Hass und Hetze. Die Proteste verliefen friedlich. Außer dem abbrennen von Bengalos und einigen Böllern besetzten nach MOPO-Informationen 60 Menschen die Straße. Eine zweite Demonstration startete an der S-Bahn Friedrichsberg. Hier nahmen ca. 900-1000 Menschen teil. Die Demonstration zog zur BMK. Auf dem Weg dorthin wurden immer wieder Bengalos gezündet.

Demonstration vor der Schule gegen den AFD Parteitag Hamburg
Demonstration vor der Schule gegen den AFD Parteitag Hamburg

AfD Landesvorstandswahlen in Hamburger Schule

Die Polizei und ein Sicherheitsdienst schirmten die Schule ab
Die Polizei und ein Sicherheitsdienst schirmten die Schule ab

Die Schulbehörde konnte die Nutzung der Räume durch die AfD nicht verhindern. Der wurde „richtlinienkonform vermietet“, sagte ein Sprecher.

Bei der Abschlusskundgebung wurden noch ein mal Bengalos gezündet
Bei der Abschlusskundgebung wurden noch ein mal Bengalos gezündet

Die Demonstrationen an sich verliefen friedlich, die Polizei schritt bei der Benutzung von Pyro nicht ein. Nachdem die Kundgebung für beendet erklärt wurde, verließen die Teilnehmer die Versammlungsfläche.

Eine zweite Demo startete an der S-Bahn Friedrichsberg. Zu sehen hier die Demo mit Fronttransparent und Bengalos
Eine zweite Demo startete an der S-Bahn Friedrichsberg

Einziger Wermutstropfen, der Umgang der Polizei mit einigen jungen vorherigen Demo- Teilnehmern. Diese hatten ein Wahlplakat der SPD umgeschubst. Dies sorgte für ein Großaufgebot der Polizei mit mindestens einer Festnahme, unprofessionellem Auftreten der Polizei („ihr seid doch alle behindert“ ) und unnötiger Gewalt. Die Festnahme einer Jugendlichen gestaltete sich sehr rabiat, da sie nicht nur mit Wucht gegen eine Wand geschleudert wurde, sondern von den Beamten auf den Boden gedrückt wurde. Bei dieser Behandlung platzte der Person die Lippe. 

Die Person wurde so ruppig gegen die Wand und auf den Boden geworfen, das ihre Lippe platze
Die Person wurde so ruppig gegen die Wand und auf den Boden geworfen, das ihre Lippe platze

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