1 Jahr Pegida – Tausende Gegendemonstranten

Tausende protestieren gestern gegen 1 Jahr Pegida. In einem Sternen-Marsch in die Altstadt organisierten sich die Gegendemonstranten.

An der TU starteten Schätzungen zufolge ca 4000 Menschen. Ähnlich viele kamen vom Straßburger Platz zum Neumarkt gelaufen. Vom Bahnhof Neustadt sind ca. 5000 gestartet, und vom Bahnhof Mitte bis zu 2000 Menschen. Später beteiligten sich noch viele Menschen direkt in der Innenstadt an Protesten gegen 1 Jahr Pegida.

Herz statt Hetze
Herz statt Hetze

„Durchgezählt“ geht von 15.000 bis 19.000 Gegendemonstranten aus. Genauere Schätzungen sind allerdings wegen der unübersichtlichen Lage schwierig.

Bei den Demonstrationen blieb es überwiegend friedlich, obwohl Pegida Teilnehmer von der Polizei teilweise direkt durch die Gegendemonstranten geschleust wurden. An Rande der eigentlichen Demonstrationen haben vereinzelt Gruppen von Linksautonomen Pegida-Teilnehmer von der Anreise zu ihrer Kundgebung abgehalten. Dabei ist es auch zu ersten Ausschreitungen gekommen. Ein Pegida-Teilnehmer wurde verletzt. Dass dieser Teilnehmer mit einer Eisenstange angegriffen wurde, dementierte die Polizei jedoch.

Ein Gewalttäter wird in gewahrsam genommen
Ein Gewalttäter wird in gewahrsam genommen

Trotz der Versuche die Pegida Demonstration zu blockieren sind zwischen 15.000 und 20.000 Menschen zu der Kundgebung am Theaterplatz gekommen.

Lutz Bachmann und auch Tatjana Festerling hielten sich bei der Kundgebung zu 1 Jahr Pegida mit Hetzereien zurück, dafür sorgte der Gastredner Akif Pirinçci mit der Aussage, dass es auch „andere Alternativen“ gäbe, „Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb“ für einen Eklat.

Zum Ende der Kundgebung von Pegida blockierten viele Gegendemonstranten die Abreiserouten der Pegida Demonstranten. Rechte Teilnehmer bewarfen Polizisten und Gegendemonstranten mit Böllern. Immer wieder durchbrachen gewaltbereite Demonstranten die Polizeiabsperrungen und griffen Gegendemonstranten an.

Auch Pressevertreter wurden wieder von Pegida Demonstranten angegriffen. Unter anderem wurde ein Team von Russia Today und ein Reporter von DW angegriffen.

Immer wieder schubste und schlug auch die Polizei Pressevertreter.

Nach Beendigung der Pegida Demonstration zogen ca. 1000 Rechte und Hooligans durch die Dresdener Innenstadt und verjagten Teilnehmer der Gegendemonstration am Postplatz, da die Polizei nicht ausreichend vor Ort gewesen ist. Nachdem die Gegendemonstranten das Weite gesucht haben, lieferten sich die Hooligans Schlägereien und „Katz und Maus“ Spiele mit der Polizei. Die Polizei hatte sichtbar Schwierigkeiten, die Lage unter Kontrolle zu bringen.

 

1 Jahr Pegida – Hier noch einige Fotos von den Demonstrationen

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