13. Februar 2017 in Dresden

Zum Gedenktag der Bombardierung am 13. Februar  von Dresden stand heute ein volles Programm. Angefangen hat der Tag um 10:00 mit der Eröffnung des Gedenktages durch OB Hilbert, und er endete mit einer stillen Veranstaltung von Nationalismus raus aus den Köpfen auf dem Neumarkt

Bürgermeister Hilbert eröffnet Gedenktag

Zum Auftakt des Gedenktages am 13. Februar hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert auf dem Altmarkt weiße Rosen niedergelegt. Er sprach von „unsäglichem Leid“, dass der Krieg auch in Dresden hinterlassen habe. Es hätte aber in der Elbestadt „sehr wohl auch eine ganze Reihe von Tätern gegeben“, sagte er. Auch dieser Teil von Geschichte dürfe nicht vergessen werden.

OB HIlbert legt auf dem Altmarkt Rosen nieder
OB HIlbert legt auf dem Altmarkt Rosen nieder

Auch AfD und NPD auf dem Heidefriedhof

Auf dem Heidefriedhof, wo unter anderem der sächsische Landtagspräsident Rößler und SPD-Fraktionschef Lames der Opfer der Bombardierung gedenken, haben sich auch Vertreter von NPD und AfD eingefunden. Neben mitgliedern dieser Partei ist auch Gerhard Ittner auf dem Heidefriedhof gesehen worden Sie verlassen die Gedenkveranstaltung vorzeitig, als Rabbiner Alexander Nachama das Wort ergreift.

Auch NPD und AFD Mietglieder haben sich auf dem Heidefriedhof eingefunden
Auch NPD und AFD Mietglieder haben sich auf dem Heidefriedhof eingefunden

Aktion der Jungen Alternative vor dem Aleppo-Mahnmal

Die Junge Alternative hat eine unangemeldete Aktion mit einem Banner vor dem Aleppo-Mahnmal durchgeführt. Ein Banner wurde entrollt und Flyer wurden an die Passanten verteilt. Die Polizei schritt nach einigen Minuten ein und untersagte diese Aktion.

Die Polizei unterbindet die Banneraktion der JA
Die Polizei unterbindet die Banneraktion der JA

Mahngang Täterspuren beginnt am Wettiner Platz

Mahngang Täterspuren beginnt am Wettiner Platz
Mahngang Täterspuren beginnt am Wettiner Platz

Das Bündnis „Dresden nazifrei“ sammelt sich zum Mahngang Täterspuren. Die Teilnehmer wollen zu Orten in der Innenstadt gehen, die symbolisch für Zerstörung des „sozialen Zusammenhalts“ und die Gefährdung einer „solidarischen Zivilgesellschaft“ stehen. Zu Beginn der Veranstaltung kommen rund 500 Teilnehmer zum Wettiner Platz.

Mahngang Täterspuren kommt am Theaterplatz an

Mahngang Täterspuren kommt am Theaterplatz an
Mahngang Täterspuren kommt am Theaterplatz an

Die Teilnehmer des Mahngangs sind am Theaterplatz angekommen, wo zur Zeit auch die Ausstellung Lampedusa zu sehen ist. Nach Polizeiangaben sind rund 700 Menschen vor Ort. Unter ihnen die Parteivorsitzende der Links-Partei, Katja Kipping, und Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch.

Reden vor der Menschenkette

Dirk Hilbert und Hans Müller-Steinhagen halten zum Gedenken an den 13. Februar eine Rede vor dem Monument
Dirk Hilbert und Hans Müller-Steinhagen halten zum Gedenken an den 13. Februar eine Rede vor dem Monument

Auf dem Neumarkt sprechen Oberbürgermeister Dirk Hilbert und Hans Müller-Steinhagen, Rektor der TU Dresden und Versammlungsleiter. Aktuell formiert sich die Menschenkette.

Menschenkette schließt sich

Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert in der Menschenkette zum 13. Februar
Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert in der Menschenkette zum 13. Februar

Unter Glockengeläut hat sich die Menschenkette um die Altstadt geschlossen. Tausende Menschen beteiligen sich, darunter auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert die sich auf dem Neumarkt in die Menschenkette einreihten.

Nationalismus raus aus den Köpfen am Neumarkt

Nationalismus raus aus den Köpfen am Neumarkt
Nationalismus raus aus den Köpfen am Neumarkt

Nach der Menschenkette versammelten sich Menschen hinter dem Banner von Nationalismus raus aus den Köpfen schweigend zu Demonstrieren. Die Kundgebung wurde zuerst von der Versammlungsbehörde mit hinweiß auf die Kirche verboten. Die Anmelder sprachen darauf die Kirche an, welche die Erlaubnis erteilte. Auch hier blieb es weitestgehend ruhig, bis auf einen Störer, der jedoch von der Polizei abgeführt wurde.

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